Burger Wars

Wirklich lustig.
Da kritisiert Jürgen Dollase in der FAZ Ferran Adrià, der in einem Interview gesagt haben soll, er (und die 10 besten Köche der Welt) könnten zu diesem Preis keinen besseren Hamburger herstellen. Mit der Kritik hat er absolut recht. Und wenn man das gelesen hat, will man einen Standard-Hamburger wahrscheinlich nicht mehr: Undefinierbarkeit als Konzept

Heute antwortet Alexander Hermann, der sich auch als gelegentlicher Konsument von Fastfood outet. Und auch wenn er gut kochen kann, sein Geschwafel in der Freitag Abend stattfindenden Kochshow im ZDF, egal ob mit Kerner oder Lanz, finde ich furchtbar. Trotzdem haben wir die gleiche Vorstellung eines perfekten Burgers:

Für mich persönlich muss das Brötchen an der Aufschnittstelle noch leicht kross sein, das Fleisch darf ruhig noch Medium sein, und vor allem muss der Burger sofort gegessen werden, damit der Salat und die Tomate eben noch frisch sind. Ich liebe auch die Konsistenz von leicht schmelzendem Käse, auch dafür sollte der Burger frisch sein. Bei Fast-Food-Ketten klappt das so nicht verständlicherweise.

Na, nicht für den Euro, den das Basismodell im Golden Arches Restaurant kostet. Mein Geheimtip ist es, ein Upgrade auf den Royal Käse (nicht TS, wichtig!) durchzuführen. Der wird häufig frisch zubereitet, da er nicht so stark nachgefragt wird wie die Aktionsburger oder der TS. Dann ist er auch heiß, teilweise noch etwas rosa innen und der Käse verläuft auf dem heissen Burgerpatty. Und natürlich kein Vergleich zum labberigen, geschmacklosen Hamburger, der in aller Regel der Stadt, nach der er benannt ist nur Schande macht.

Royale with Cheese – so heisst er in Europa. In den USA nach dem Gewicht Quarterpounder with Cheese. Und warum, erklären Jules und Vincent ab 0:55: