Money talks oder “Der Spatz in der Hand…

… ist besser als die Taube auf dem Dach”.

Das dürfte es gewesen sein im Übernahmepoker um Conti:

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Aufsichtsratskreisen erfahren hat, wollen die Franken 75 Euro je Aktie bezahlen statt der bislang gebotenen 70,12 Euro.

Auch Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger hat dem Conti-Aufsichtsrat nach F.A.Z.-Informationen schriftlich bestätigt, dass Schaeffler bereit sei, 75 Euro zu zahlen.

Update: eben meldet SpOn, dass Conti das Übernahmeangebot erneut abgelehnt hat. Allerdings auf Basis der 70,12 Euro, und der Vorstand soll weiter mit der Schaeffler-Gruppe verhandeln.

Update 2: Carsten Knop in der FAZ mit einem Kommentar, der aus meiner Sicht ziemlich ins Schwarze trifft:

Die Nachricht ist vielmehr, dass die Investmentbanken, die Conti zu seiner Verteidigung gegen die zu Beginn unerwünschte Offerte engagiert hat, keine überzeugende Alternative zu Verhandlungen gefunden haben.

Die Regie wurde die ganze Zeit am Schaeffler-Stammsitz in Herzogenaurach geführt.

Aber in Herzogenaurach werden sie sich – eher im Stillen – auf die Schenkel klopfen, sind die Schaefflers doch dank guten Timings unglaublich günstig an ein tolles deutsches Unternehmen gekommen.

Update 3 (2008-08-21): The deal is done.